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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Ortsgruppe Bühl-Bühlertal e.V. findest du hier .
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Ein Unfall auf dem Weg zur Bootsprüfung stellt die DLRG Bühl-Bühlertal vor große Herausforderungen. Unser Gerätewagen Wasserrettung, vielen als „Nissan“ bekannt, ist ein Totalschaden. Auch um unser Boot und den dazugehörigen Trailer steht es schlecht. Nun gilt es, Lösungen zu finden, um unsere Einsatzfähigkeit langfristig sicherzustellen.
Auf dem Weg zur Bootsprüfung kam unser Gespann, bestehend aus dem Gerätewagen Wasserrettung, dem Motorrettungsboot und dem Trailer, auf rutschiger Fahrbahn von der Straße ab.
Die wichtigste Nachricht vorweg: Unser Fahrer blieb unverletzt. Darüber sind wir unglaublich erleichtert. Bei allen materiellen Schäden steht für uns die Gesundheit unserer Einsatzkräfte an erster Stelle.
Die Schäden an unserer Ausrüstung sind allerdings erheblich. Unser Nissan wurde bereits begutachtet und als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft. Auch bei unserem Motorrettungsboot und dem Trailer müssen wir mit einem Totalschaden rechnen. Die abschließenden Begutachtungen stehen hier noch aus.
Wie geht es jetzt weiter?
Bereits vor dem Unfall hatten wir uns in diesem Jahr um einen neuen Gerätewagen Wasserrettung bemüht. Der entsprechende Förderantrag wurde inzwischen bewilligt. Wann das neue Fahrzeug tatsächlich zur Verfügung stehen wird und wie es konkret ausgestattet sein wird, ist derzeit allerdings noch unklar.
Durch den Unfall hat sich unsere Situation nun deutlich verschärft. Denn neben dem Fahrzeug fehlt uns möglicherweise auch unser bisheriges Motorrettungsboot.
Wir arbeiten deshalb bereits an kurz- und langfristigen Lösungen.
Eine kurzfristige Möglichkeit könnte das Hochwasserboot des DLRG-Bezirks Mittelbaden sein, das sich derzeit in Kuppenheim befindet. Gemeinsam mit dem zugehörigen Bootsgruppenfahrzeug (BGF) könnte es uns vorübergehend unterstützen.
Allerdings gibt es dabei eine praktische Herausforderung: Sowohl das Boot als auch das Fahrzeug müssen in Garagen untergebracht werden. Unsere bisherige Garage ist für das Bootsgruppenfahrzeug zu kurz. Hier müsste zunächst eine geeignete Unterstellmöglichkeit gefunden werden.
Parallel prüfen wir, ob wir uns vorübergehend ein anderes Boot ausleihen können.
Ein neues Boot? Keine einfache Entscheidung.
Für das Jahr 2027 besteht grundsätzlich die Möglichkeit, über die RDG-Förderung ein neues Motorrettungsboot zu beantragen. Ob und wann wir darüber tatsächlich ein Boot erhalten würden und wie dieses ausgestattet wäre, ist jedoch offen.
Alternativ könnten wir selbst ein Boot beschaffen. Das würde uns mehr Handlungsspielraum geben, hätte allerdings Konsequenzen: Bei einer eigenständigen Beschaffung entfiele für die kommenden Jahre die Möglichkeit einer entsprechenden Förderung.
Wir müssen deshalb sorgfältig abwägen, welche Lösung für unsere Ortsgruppe langfristig sinnvoll und finanziell tragbar ist.
Jetzt sind kreative Köpfe gefragt!
Eines steht bereits fest: Egal, welchen Weg wir einschlagen, wir stehen vor großen finanziellen Herausforderungen.
Deshalb möchten wir einen Arbeitskreis gründen, der Ideen entwickelt und Aktionen organisiert, mit denen wir zusätzliche Einnahmen für unsere Ortsgruppe erzielen können.
Dabei sind ausdrücklich auch ungewöhnliche Vorschläge willkommen. Ob Crêpesverkauf, eine Christbäume schmücken für die Stadt Bühl oder etwas ganz anderes: Zunächst möchten wir Ideen sammeln, Möglichkeiten prüfen und gemeinsam überlegen, was sich umsetzen lässt.
Gesucht werden Menschen, die kreativ denken, gerne organisieren oder einfach Lust haben, mit anzupacken. Es muss auch nicht jeder bei jeder Aktion dabei sein. Schon einzelne Ideen oder die Unterstützung bei einer Veranstaltung können uns weiterbringen.
Unser Ziel ist klar: Wir möchten auch künftig mit der notwendigen Ausrüstung für die Wasserrettung zur Verfügung stehen. Bis dahin liegt einiges an Arbeit vor uns. Aber mit gemeinsamer Unterstützung wollen wir diese Herausforderung angehen.
Du willst mitwirken? Dann melde dich bei Annika Knapp oder unter kommunikation@buehl-buehlertal.dlrg.de.
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